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Lectures

Die Ausbildung im Bereich der Digitalen Bildverarbeitung gliedert sich in die Grundlagenausbildung und spezielle Vertiefungen. In der Grundlagenausbildung sollen die Vorlesungen Rechnersehen 1 und 2 gehört werden. Rechnersehen 1 beschäftigt sich mit der signalnahen Bildverarbeitung und stellt aktuell die Grundlage für eine erfolgreiche Tätigkeit in der Industrie dar. In der Vorlesung Rechnersehen 2 geht es um 3-D Bildverarbeitung und dem Bildverstehen. Der Stoff stellt das Handwerkzeug zur Verfügung, um in der industriellen Entwicklung und industrienahen Forschung tätig zu werden. Außerdem ist diese Vorlesung für alle Studierende dringend empfohlen, die am Lehrstuhl für digitale Bildverarbeitung eine Studien- oder Diplomarbeit anfertigen wollen.

Neben den beiden Grundlagenvorlesungen werden regelmäßig Vertieferungsveranstaltungen aus den Bereichen Signalorientierte Bildverarbeitung, Aktives Rechnersehen und Bewegungsdetektion in Bildfolgen angeboten. Seminare im Grund- und Hauptstudium ergänzen die Ausbildung.

Im Hauptstudium wird eine Vorlesung mit Praktikum zum Erlernen der der Programmiersprache C++ angeboten. Diese Veranstaltung wid insbesondere auch Studenten empfohlen, die am Lehrstuhl für digitale Bildverarbeitung eine Studien- oder Diplomarbeit anfertigen wollen, da mit der C++-Bibliothek ICE des Lehrstuhls eine hervorragende Grundlage für die eigene Arbeit besteht.

Hinweise zu Vorlesungen und Übungen

Die Grundlagenvorlesungen Rechnersehen 1 und 2 haben das Ziel einer berufsqualifizierenden Ausbildung. Deshalb wird in den Vorlesungen neben den theoretischen Grundlagen auch Wert auf Algorithmen, deren effizienten Implementierung, sowie praktische Beispiele gelegt. Ohne selber einmal mit realen, selbst aufgenommen Bildern gearbeitet und für bestimmte Probleme selber Algorithmen entwickelt zu haben, kann man Bildverarbeitung nicht verstehen. Deshalb wird viel Wert auf die Übungen gelegt, in denen der vermittelte Stoff praktisch erprobt wird. Der Besuch der Übungen und das Lösen der Übungsaufgaben wird deshalb dringend angeraten.

Hinweise zu Seminaren

  1. In Seminaren besteht grundätzlich Anwesenheitspflicht. Teilnehmer, die mehr als zweimal im Semester fehlen, erhalten den Schein nur nach Bestehen eines Abschlusskolloquiums.
  2. Jeder Teilnehmer hat einen 45 min. Vortrag zu halten. Daran schließt sich an eine Diskussionsphase, in der offene Fragen zum Inhalt geklärt und der Vortrag selber bewertet wird. Es wird von den Teilnehmern des Seminars erwartet, dass sie sich an dieser Diskussion aktiv beteiligen.
  3. Jeder Teilnehmer fertigt eine 7-10 Seiten lange Ausarbeitung zum Thema der Vortrags an.
  4. Es wird erwartet, dass jeder Teilnehmer zwei Wochen vor seinem Vortragstermin dem Betreuer eine Gliederung vorlegt. Eine Woche vor dem Vortrag legt er die Folien sowie die Ausarbeitung vor.
  5. Ziel von Seminaren ist es, ein allgemeines (Seminar im Grundstudium) oder spezielles (Seminar im Hauptstudium) Thema aus dem Bereich der Bildverarbeitung selbstständig aufzuarbeiten, zu gliedern und in einem Vortrag verständlich vorzustellen. Dabei fällt einiges an Gewicht auch auf den Vortragsstil, die Erstellung und Nutzung von Vortragsmaterial und die Fähigkeit, das erarbeitete knapp in schriftlicher Form zusammenzufassen.